Was ist erlaubnisbasiertes E-Mail-Marketing?

Unternehmen, die Werbe-E-Mails nur an diejenigen Kunden senden, die um den Erhalt eines solchen erlaubnisbasierten E-Mail-Marketings gebeten haben. Diese Kunden müssen sich anmelden oder beantragen, in diese E-Mail-Verteilerlisten aufgenommen zu werden. Opt-in-E-Mail-Werbekampagnen haben im Allgemeinen höhere Öffnungs- und Konversionsraten als unerwünschte Massen-E-Mails.

Die Öffnungsrate ist das Verhältnis der Anzahl der geöffneten E-Mails zur Gesamtzahl der gesendeten E-Mails. Die Conversion-Rate ist die Anzahl der Verkäufe, die als Ergebnis der E-Mail-Kampagne abgeschlossen wurden, im Vergleich zur Anzahl der von Kunden geöffneten E-Mails. Beide Typen können verwendet werden, um verschiedene Arten von Informationen zu verfolgen.

Unerwünschte E-Mails, bekannt als SPAM, erhalten keine guten Antwortquoten und werden von vielen Verbrauchern als lästig empfunden. Solche E-Mails können auch das Image eines Unternehmens ruinieren. In den Vereinigten Staaten wurde SPAM durch das Gesetz zur Kontrolle des Angriffs auf nicht angeforderte Pornografie und Marketing (CAN-SPAM) von 2003 illegal gemacht.

Genehmigungsbasiertes E-Mail-Marketing ist viel billiger als die Erstellung einer Direktmailing-Kampagne, die gedruckt und verschickt werden muss. Auch E-Mail-Kampagnen sind sehr zielgerichtet, was zu besseren Rücklaufquoten führen kann. Mit erlaubnisbasierten E-Mails vermarktet das Unternehmen nur an Verbraucher, die ausdrücklich um Informationen zu den Produkten des Unternehmens gebeten haben.

Unternehmen können ihre eigenen Opt-in-E-Mail-Listen erstellen oder einen E-Mail-Blast-Service von einem anderen Unternehmen erwerben. E-Mail-Blast-Dienstanbieter senden E-Mails nur an Verbraucher, die aufgrund ihrer individuellen Interessen um den Erhalt verschiedener Werbe-E-Mails gebeten haben. Viele Anbieter konzentrieren sich ausschließlich auf die Bereitstellung von Opt-in-Werbe-E-Mails an andere Unternehmen. Dies gibt Benutzern von erlaubnisbasiertem E-Mail-Marketing verschiedene Möglichkeiten, den Umsatz zu relativ geringen Kosten zu steigern.

Unternehmen verwenden häufig ein Double-Opt-In-System, um die Ergebnisse von erlaubnisbasierten E-Mail-Marketingkampagnen zu verbessern. Bei einem Double-Opt-In-System bittet der Kunde um den Erhalt von Werbe-E-Mails und gibt eine E-Mail-Adresse an. Dem Kunden wird eine Bestätigungs-E-Mail mit einem Aktivierungslink zugesandt. Wenn der Kunde die E-Mail öffnet und auf den Link klickt, wird der Kunde in die E-Mail-Liste aufgenommen.
Durch das Double-Opt-In-Verfahren wird sichergestellt, dass es sich tatsächlich um den Kunden handelt, der die E-Mail-Adresse angegeben hat. Es erinnert den Kunden auch daran, dass er die E-Mail-Liste abonniert hat. Diese Erinnerung hilft dem Kunden zu erkennen, dass es sich bei zukünftigen E-Mails nicht um unerwünschte Massen-E-Mails handelt. Diese Erinnerung hilft, die Öffnungsraten zu erhöhen.
Eine weitere Möglichkeit, wie Unternehmen die Ergebnisse von erlaubnisbasierten E-Mail-Marketingkampagnen verbessern können, besteht darin, kostenlose Mehrwertinformationen in die E-Mails aufzunehmen. Beispielsweise kann ein Lebensmittelunternehmen Grillrezepte zusammen mit einem Angebot zum Sparen bei seiner neuen Grillsauce anbieten. Die hinzugefügten Informationen geben den E-Mail-Empfängern Informationen, die sie verwenden können, unabhängig davon, ob sie auf dem Markt für eine neue Sauce sind oder nicht.
Dies kann zwar nicht zu einem sofortigen Verkauf führen, die E-Mail schafft jedoch Kulanz beim Kunden durch die Bereitstellung kostenloser Informationen. Dies wird den Kunden dazu verleiten, zukünftige E-Mails zu öffnen. Eine dieser E-Mails kann zu einem Verkauf führen.
Unternehmen kommunizieren den Inhalt der E-Mail in der Betreffzeile. Die Betreffzeile muss dem Empfänger einen Grund geben, die E-Mail zu öffnen. Der Inhalt der E-Mail muss sich auf die Betreffzeile beziehen. Normalerweise werden Kunden, die sich dazu verleitet fühlen, eine E-Mail zu öffnen, keinen Kauf tätigen.
Es ist auch wichtig und vom CAN-SPAM-Gesetz vorgeschrieben, dass das Unternehmen Informationen darüber bereitstellt, wie man sich von der erlaubnisbasierten E-Mail-Marketingliste abmelden kann. Diese Informationen sollten zusammen mit den Kontaktdaten des Unternehmens in jeder E-Mail enthalten sein. Die Erleichterung des Abmeldeprozesses für den Kunden wird auch für das Unternehmen Wohlwollen schaffen.